„Klar und deutlich“ statt „schwer verständlich“

Charlotte Schmitz ist freie Journalistin in Frankfurt/Main.
Sie schreibt über Entwicklungspolitik und Wirtschaft.

?  Frau Dr. Schmitz, wieso sind Sie Journalistin geworden? Wollten Sie schon immer„was mit Medien“ machen?
!   Das Schreiben fällt mir leicht und macht mir Spaß. Außerdem bin ich neugierig. Als Journalistin kann man seine Nase in alles hineinstecken – ein idealer Beruf für mich.

?  Wieso haben Sie promoviert?
!   Forschen macht auch Spaß. Doch musste ich feststellen, dass das Leben als freie Journalistin mir besser gefällt als eine Tätigkeit an der Universität.

?  Wieso schreiben Sie über Wirtschaft?
!   Jeden Tag verbringen die meisten von uns acht Stunden oder mehr bei der Arbeit. Welchen Einfluss hat die Arbeit auf uns? Wie können wir sie so gestalten, dass es uns gut geht? Welcher Beruf bietet welche Chancen? Ausbildung, Beruf und Arbeitswelt sind Themen, die mich immer wieder faszinieren.

?  Entwicklungspolitik ist Ihr zweiter Schwerpunkt. Ist das nicht ein Thema des vergangenen Jahrhunderts?
!   Nein, es ist aktueller denn je. „Entwicklungspolitik“ ist ein unzureichender Begriff für ein Politikfeld, das globale Fragen in einer vernetzten Welt erörtert. Wieso ist der Hunger noch nicht besiegt? Wie können wir Wohlstand gleichmäßiger verteilen und dennoch unseren Lebensstandard bewahren? Wie stoppen wir den Klimawandel? Journalisten besitzen die geeignete Ausbildung, Fakten zu sortieren, zu gewichten und einzuordnen. Gerade die oft schwer zugängliche Entwicklungspolitik braucht informierte Journalisten, die komplexe Zusammenhänge klar verständlich darstellen.

?  Und was machen Sie, wenn Sie nicht schreiben?
!   Lesen. Mit dem Hund spazieren gehen. Bienen halten. Noch mehr lesen.

(fiktives Interview. Die Fragen stellte Charlotte Schmitz.)

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